Junge oder Mädchen - wer ist eher von einer Allergie betroffen?

Wusstest Du, dass das Geschlecht Allergien beeinflusst?

Im Babyalter treten bei Jungen und Mädchen noch ähnlich häufig atopische Ekzeme auf, in der frühen Kindheit leiden jedoch mehr Jungen unter einer Lebensmittelallergie, allergischem Schnupfen und Asthma. Nach der Pubertät dreht sich das Verhältnis um: Dann haben mehr jugendliche und erwachsene Frauen im Gegensatz zu Männern dieser Altersgruppen eine Allergie.

Europa und Amerika – nach der Pubertät sind mehr Mädchen betroffen

Europa

In Europa gibt es einen signifikanten Anstieg von allergischer Rhinitis und Asthma bei Kindern im Schul- und Teenageralter. Der Zuwachs an Allergien bei Mädchen ist viel größer als bei Jungen.

 

Amerika

Bei amerikanischen Mädchen gibt es zwischen dem Schulalter und den Teenagerjahren einen Anstieg der von Asthma betroffenen Kinder.

 

 


Bei erwachsenen Frauen sind Allergien wie Asthma und atopische Ekzeme oft schwerwiegender und zudem schwieriger zu behandeln als bei Männern.  Im Alter von Anfang 50 bis Mitte 60 können sie an besonders schweren Allergiesymptomen leiden. 

 

Warum leiden mehr Jungen im Kindesalter an Allergien und mehr Frauen im Jugend- und Erwachsenenalter?

Auch wenn die genaue Antwort bisher nicht bekannt ist, liegt ein Einfluss des Hormonspiegels nahe. Denn nicht nur während der Pubertät und der Wechseljahre, auch während der Schwangerschaft, durch orale Kontrazeptiva oder durch Hormonersatztherapie kann sich eine Allergie verändern.

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