Tanjas Motivation Miild zu gründen

Miild kaufen

Kontaktallergien treten immer häufiger auf – eine Erfahrung, die Tanja und Tine am eigenen Leib erfahren mussten. Die beiden Däninnen sind die Gründerinnen von Miild, einer allergiefreundlichen Kosmetikmarke, die frei von allergieauslösenden Stoffen ist und für reine zertifizierte Naturkosmetik steht. Sie sind außerdem Make-up-Artists aus Leidenschaft, die es lieben, sich und andere zu schminken. Und damit begann ihre persönliche Odyssee. Tanja erzählt Euch, welche Folgen der häufige Kontakt mit üblichen Beauty-Produkten für sie hatte, und wie stark eine schwere allergische Reaktion ausfallen kann. Außerdem zeigt sie in ihrem Erfahrungsbericht sehr persönliche Bilder.

Tanjas Erfahrungsbericht:

Allergien begleiten mich schon mein Leben lang. Solange ich denken kann, leide ich unter Symptomen wie juckenden Augen, Nesselsucht und Niesattacken. Als ich damit begann mich zu schminken, war mir bereits klar, auf die Anzeichen meines Körpers hören zu müssen. Außerdem war ich aufgrund meiner Allergien dringend auf fachkundige Beratung angewiesen. Mit zunehmendem Alter reagierte ich leider auf immer mehr Allergene – und damit wuchs meine Frustration. Denn ich interessierte mich wirklich sehr für Mode und Kosmetik.

Mein Traumberuf war immer schon Make-up-Artist. Meine Familie, Freunde und auch mein Arzt waren allerdings skeptisch. Sie fragten: „Macht das wirklich Sinn – bei all Deinen Allergien?“ Ein Job in der Beauty-Branche, bei dem ich mit vielen Produkten in Berührung käme, die schädliche Chemikalien enthalten, war aus ihrer Sicht nicht die geeignetste Wahl. Doch das war mir egal. Ich wollte meinen Traum verwirklichen. Also begann ich mit meiner Ausbildung zur Visagistin.

Bald schon bekam ich schwere Ekzeme an den Händen. Besonders schlimm war der Handrücken betroffen, auf dem ich immer die Foundation verrieb, die ich für meine Models verwendete. Trotzdem entschied ich mich, mit den unangenehmen Begleiterscheinungen zu leben. Ich war einfach glücklich, meinen Traumjob ausüben zu können.

Im Laufe der Ausbildung wurden meine allergischen Reaktionen allerdings so schlimm, dass ich täglich Allergiepillen schlucken musste. Abends war ich völlig erschöpft und oft juckten meine Augen so stark, dass ich Verabredungen mit Freunden absagen musste. Fortan waren mir meine Beschwerden nicht mehr egal. Ich hatte das regelrechte Gefühl, meine Allergie würde über mein Leben bestimmen. Also forschte ich nach alternativen Behandlungsmethoden, die sich positiv auf meine Symptome auswirken könnten.

Tanjas schlimmsten Allergie-Erfahrungen

Zunächst bemerke ich erste Hautreizungen um den Mund herum,

dann breitete sich das Ekzem über das gesamte Gesicht, meinen Hals und die Ohren aus.

Mein Gesicht schwoll zusehends an,

Schließlich konnte ich kaum noch die Augen öffnen.

Die allergischen Reaktionen waren die eine Sache, hinzu kam die immer mitschwingende Angst vor einer neuen Allergie-Attacke. Das Frühjahr und der Sommer sind für mich die schlimmsten Jahreszeiten. Da ich gern bei offenem Fenster schlafe, dringen Gras- und Birkenpollen in mein Schlafzimmer und ich wache mit verklebten und geschwollenen Augen auf. Deshalb bin ich ein großer Fan meiner Augen-Kühlmaske. Sie tut sehr gut, wenn meine Augen mal wieder geschwollen sind oder jucken.

Die Abläufe, die in unserem Körper während einer schweren allergischen Reaktion stattfinden, sind bemerkenswert. Ich bin oft geschockt und gleichzeitig fasziniert, wenn mein Körper mal wieder – praktisch aus dem Nichts heraus –  allergisch reagiert.

Einmal trat eine besonders schwere allergische Reaktion ein, als ich von einer Visagistin mit einem Tierhaar-Pinsel gestylt wurde: Tierhaar, gegen das ich ganz offensichtlich allergisch bin. Innerhalb einer Stunde schwoll meine Augenpartie auf das Doppelte an und ich landete in der Notaufnahme. Die Schwellung war so stark, dass ich mich kaum noch im Spiegel erkennen konnte. Es war tatsächlich spannend zu beobachten, wie schnell und stark meine Abwehrzellen reagierten, und gleichzeitig war es sehr beunruhigend. Ich habe Asthma und weiß daher, dass eine starke allergische Reaktion auch einen Asthma-Anfall hervorrufen kann - eine Situation, vor der ich wirklich Angst habe.

Alles begann an einem Sonntag mit einem kleinen Ekzem rund um den Mund herum. 14 Tage später landete ich in der Notaufnahme mit einem STARK geschwollenen Gesicht – wie Du es auf dem letzten Bild deutlich sehen kannst. Für mich war das ein einschneidendes Erlebnis, durch das mir vieles bewusst geworden ist. Es hat mir gezeigt, wie wichtig es ist Schönheitsprodukte wie Make-up kritisch zu prüfen – genauso wie ich es mit Lebensmitteln handhabe, bevor ich sie konsumiere.

In diesen 14 Tagen hatte ich oft Angst, war frustriert und hatte Schmerzen. Stell Dir vor, Du würdest ständig ein Brennen und Ziehen unter der Haut spüren. Ich cremte immer wieder die ausgetrocknete Mundpartie ein – nur um sprechen zu können. Was mit einem kleinen Ekzem begonnen hatte, breitete sich allerdings schnell über das gesamte Gesicht, die Ohren und den Hals aus. Schließlich konnte ich mir die trockene Haut überall einfach so abziehen.

Das Schlimmste aber war die Schwellung, die von innen auf meinen Hals drückte. Das machte mir extreme Angst. Mein Homöopath und die Ärzte der Notaufnahme, mit denen ich in Kontakt stand, gaben mir wertvolle Tipps und etwas Sicherheit. Beim meinem ersten Besuch der Notaufnahme (ich war zweimal dort) bekam ich beispielsweise eine Notfall-Pille mit. Sollte mein Hals noch weiter anschwellen, könnte ich diese einnehmen und die 112 anrufen. Wow! Was für ein Plan. Den Notarzt rufen? „Notfall“-Pille?

Was Tanja durch dieses Erlebnis auch bewusst wurde …

… Mir wurde klar, wie sehr sich meine Kontakt-Allergie auch auf mein direktes Umfeld auswirkt – besonders auf meine Mutter. Sie war am Telefon in Tränen ausgebrochen, als ich ihr von der Schwere meiner Symptome und der Situation in der Notaufnahme erzählt hatte. Und ich begriff plötzlich, wie sehr auch andere unter meiner Krankheit leiden müssen. Vorher hatte ich eigentlich nie darüber nachgedacht, wie stark diejenigen, die mich mögen, durch meine gefährlichen allergischen Reaktionen in Mitleidenschaft gezogen werden. Aber dem ist natürlich so! Nicht, dass das der einzige Grund wäre, auf sich achten zu müssen. Trotzdem hat mir die Reaktion meiner Mutter damals die Augen geöffnet. Wenn ich heute über die Geschehnisse rede oder schreibe, berührt mich das nach wie vor sehr.

Darum haben Tanja und Tine Miild gegründet

Seit dem Tag, an dem ich mich zum ersten Mal geschminkt habe, habe ich ein Produkt wie Miild vermisst. Als Make-up-Artist habe ich viele Personen kennengelernt, die unter den gleichen unangenehmen allergischen Reaktionen litten, wie ich. Daher sah ich – genau wie Tine – einen großen Bedarf an reinen, sicheren Make-up-Produkten, die keine Beschwerden verursachen. Wir gingen beide davon aus, nicht die Einzigen zu sein, die sich einfach nur schminken möchten – ohne uns jedes Mal um die kurz- und langfristigen Folgen für unsere Gesundheit sorgen zu müssen.

Unser Miild-Konzept ist für all diejenigen, die bei der Wahl ihres Make-ups eine reine und natürliche Alternative bevorzugen. Miild ist für alle, die unter Allergien leiden, und es ist für all jene, die ein möglichst geringes Risiko eingehen möchten, Allergien überhaupt erst zu entwickeln.

Für sie haben Tine und ich Miild entwickelt. Als Make-up-Artists stellen wir entsprechend hohe Anforderungen an die Qualität unserer Produkte. Wir haben mit Herz und Seele an dem Konzept und der Entstehung der Miild-Kollektion gefeilt. All unsere Produkte haben wir sorgsam durchdacht, immer wieder getestet und modifiziert, bis wir absolut zufrieden waren. Und aufgrund unseres beruflichen Backgrounds sind wir unsere schärfsten Kritiker.

Das Ergebnis: Miild – eine Kosmetik-Marke mit starken Werten, reinen Inhaltsstoffen und hervorragender Haltbarkeit.

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Und hier geht es zu Tines Geschichte

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