Was ist ein allergischer Marsch?

Wussten Sie, dass sich Allergien oft mit dem Alter verändern?

Der allergische Marsch beschreibt das Phänomen, dass sich die Allergie im Laufe des Lebens eines Menschen weiterentwickelt. Typischerweise verläuft das Muster des allergischen Marsches wie folgt: Babys und Kleinkinder beginnen mit atopischer Dermatitis (Neurodermitis). Oftmals sind diese Babys auch gegen bestimmte Lebensmittel allergisch. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Milch,
  • Ei,
  • Weizen,
  • Soja,
  • Nüsse,
  • Fisch und Schalentiere.

Diese Lebensmittel  verursachen ca. 85% der Nahrungsmittelallergien bei Kindern.

Aus Babys, die unter Neurodermitis oder einer Nahrungsmittelallergie leiden, können Kinder mit Atemwegsallergien, wie allergischer Rhinitis oder Asthma, werden. Diese Allergien können dann bis in die Teenager- und Erwachsenenjahre andauern.

Welchen Verlauf nimmt eine Allergie?

Verschiedene Allergien sind auf komplizierte Art und Weise verbunden. Unser Immunsystem verändert sich von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter. Deshalb gibt es viele verschiedene Startpunkte und  Verläufe des allergischen Marsches. Es ist nicht unüblich, dass Allergien sich über die Jahre weiterentwickeln und auch teilweise für eine gewisse Zeit ruhen.

Der Ausprägungsgrad einer Allergie kann sich während des allergischen Marsches entweder verbessern, gleich bleiben oder sich verschlechtern. Heißt das, wir können den Verlauf einer Allergie vorhersagen?

Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir uns ansehen, wie sich Allergien auf Menschen unterschiedlichen Alters auswirken. Diese Frage beantworten wir im nächsten Blog.

Wann sollte mit der Behandlung einer Allergie begonnen werden?

Ärzte und Wissenschaftler forschen ständig daran, den allergischen Marsch besser zu verstehen. Dieses Wissen soll dabei helfen, Strategien zu entwickeln, um die Ausprägung von Allergien zu verhindern und den Marsch zu stoppen.

Studien haben gezeigt, dass eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung), die schon sehr früh begonnen wird, sogar schon bei Kleinkindern das Risiko verringern kann, später ein Asthma zu entwickeln. 

 

 

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